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Wer wir sind 2017-09-29T10:37:15+00:00

Herzlich willkommen

auf der Internetseite der katholischen Kirchengemeinde Christus König.

Im Norden der Friedensstadt Osnabrück wollen wir als katholische Christen die Botschaft von Jesus Christus, von Gottes Liebe zu den Menschen leben und weitergeben. Wir tun das in Offenheit und Verbundenheit zu unseren evangelischen und orthodoxen Mitchristen und anderen Menschen in Osnabrück sowie zu unseren Partnergemeinden in Ghana und Kuba. Das Leben in unseren Gemeinden mit etwa 9000 Katholiken ist sehr vielfältig.
Seit Januar 2010 sind die ehemaligen Kirchengemeinden Christus König, Heilig Geist und St. Franziskus zusammengeschlossen zur neuen Pfarrei Christus König. Das Zusammenwachsen und die Erfahrung, dabei Neues zu gewinnen, hat unser Selbstverständnis in den letzten Jahren geprägt. Wir bemühen uns, den aktuellen Herausforderungen unserer Zeit gemeinsam zu begegnen und Lösungen für die Zukunft zu finden.

Unsere Kirchen, Gemeindehäuser und Kindertagesstätten

Christus König

Nach langjährigem Bemühen erhielten die Bewohner Hastes im Jahr 1934 endlich eine eigene Kirche. Sie entstand nach Plänen des Architekten Albert Feldwisch-Drentrup und wurde Christus, dem König gewidmet, dem wahren Herrscher der Welt.
Christus König ist die älteste der drei Kirchen unserer Pfarrei. In ihrem Inneren befindet sich unter anderem Kunst des Bildhauers Ludwig Nolde (1888-1958), eines Osnabrücker Künstlers aus dem Stadtteil Haste (die Christusfigur an der Chorwand, die Marienfigur, der heilige Josef, der Kreuzweg und auch die Krippenfiguren).
Im Juni 1944 wurde die Christus-König-Kirche bei einem Bombenangriff stark zerstört, die Westseite war eingestürzt und das Dach zerbombt. Die Originalbänke von 1934 zeigen noch heute Narben dieser Zerstörung. Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) und der anschließenden Liturgiereform gestaltete der Künstler Walter Mellmann den Altar, den Ambo und den Tabernakel neu. Am 23. September 2017 wurden die aktuellen Renovierungsarbeiten abgeschlossen: Eine neue Altarinsel, ein neu gestalteter Taufort und eine neue Anordnung der Bänke sollen noch stärker die Gemeinschaft mit Jesus Christus und untereinander erlebbar werden lassen. Die Planungs- und Durchführungsphase wurde vom Architekturbüro Klodwig und Partner in Münster begleitet. Außerdem gestaltete die Künstlerin Madeleine Dietz an verschiedenen Stellen Gedenkorte für Johannes Prassek und die „Lübecker Märtyrer“. Die „Kirche mit der blauen Decke“ erstrahlt seit der Wiedereröffnung in neuem Glanz, wirkt moderner und eröffnet der Gemeinde hoffentlich gute Wege in die Zukunft.
Neben der Kirche liegt der St.-Antonius-Kindergarten – ein »Haus für Kinder und Familien« des Bistums Osnabrück.
Hinter der Kirche befindet sich das Gemeindezentrum »Johannes-Prassek-Haus«, benannt nach dem Priester Johannes Prassek, der 1937 in der Christus-König-Kirche seine erste heilige Messe als Priester feierte. 1943 wurde er als Kaplan in Lübeck von der Gestapo verhaftet, zum Tode verurteilt und zusammen mit den katholischen Priestern Hermann Lange und Eduard Müller sowie dem evangelischen Pfarrer Karl Friedrich Stellbrink (den »Lübecker Märtyrern«) hingerichtet.

Heilig Geist

Bereits in den 1930er Jahren war geplant worden, auf dem Sonnenhügel eine Kirche zu bauen. Anfang der 1950er Jahre wurden die Überlegungen konkret, und ein Grundstück an der Lerchenstraße konnte erworben werden. Nach Plänen des Architekten Johannes Garthaus entstand die Heilig-Geist-Kirche. Am Pfingstmontag 1954 legte Erzbischof Dr. Wilhelm Berning den Grundstein aus Trümmern des Domes. Am 15. Mai 1955 wurde die Heilig-Geist-Kirche geweiht. Im Inneren der Kirche beeindrucken vor allem die Fenster sowie eine »Heilig-Geist-Rosette«, die bei einfallendem Sonnenlicht in warmen Farben leuchtet.
An diesem Gemeindestandort finden sich aktuell die meisten jungen Familien, die neu in den Stadtteil Sonnenhügel gezogen sind und prägen das Gemeindeleben. Direkt an die Kirche schließen sich das Pfarrheim und das ehemalige Pfarrhaus an, in dem im Erdgeschoß die Kinderkrippe der Kindertagesstätte Heilig Geist untergebracht ist. Die Heilig-Geist-Kindertagesstätte befindet sich unmittelbar daneben. Gegenüber der Heilig-Geist-Kirche liegt die Heilig-Geist-Schule, eine Grundschule katholischen Bekenntnisses.

St. Franziskus

Der Stadtteil Dodesheide wuchs in den 50er und 60er-Jahren stark an. So entstand dort die neue Kirchengemeinde St. Franziskus.
Die 1965 eingeweihte Franziskuskirche ist ein Werk des bekannten Kölner Architekten Professor Rudolf Schwarz (1897-1961). Nach seinem Tod hat seine Witwe das Bauvorhaben weitergeführt.
Die Kirche bildet nicht nur einen Raum, sondern stellt nach der Idee des Architektenehepaares eine ganze Stadt dar. Zentrale Elemente sind drei Lichtschächte, über dem Taufbecken, über dem Hauptaltar und über dem Bereich des Seitenaltares.
Im Jahr 2015 konnte die Gemeinde das 50-jährige Bestehen ihrer Kirche mit einem Festgottesdienst und kleineren Aktionen feiern. Dies geschah in ökumenischer Verbundenheit mit der evangelischen Thomasgemeinde, die ebenfalls ihr 50-jähriges Bestehen feierte. Der Namensgeber der Kirche, der heilige Franz von Assisi, hat nach wie vor eine hohe Aktualität und gibt wichtige Impulse.
Neben der Kirche liegen das Jugendheim, die Kindertagesstätte St. Franziskus und das Caritas-Seniorenzentrum St. Franziskus.

Außerdem gibt es auf dem Gebiet der Pfarrei zwei Klöster: die Missionsschwestern vom heiligen Namen Mariens in Gut Nette und das Kloster St. Angela mit einer Tagespflege für Senioren.

Das Gymnasium »Angelaschule« sowie die Oberschule »Thomas-Morus-Schule«, beide im Stadtteil Haste, befinden sich in Trägerschaft der Schulstiftung des Bistums Osnabrück.