Caritas in der Gemeinde2018-04-12T18:31:55+00:00

Caritas in der Gemeinde

Mein Nächster!? – Diese zwei Worte stehen für die Caritasarbeit in der Christus König Gemeinde. Die Bibel als Basis des christlichen Glaubens ist die Grundlage unseres Handelns. Dabei stellt das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter in eindrucksvoller Weise die Anliegen unserer Arbeit dar. Wir verstehen uns in unserer Arbeit als Anwalt der schwachen und sozial benachteiligten Menschen. Unser Ziel ist es, Hilfen anzubieten, den Einzelnen zu unterstützen und in bedrängten Situationen neue Lebensperspektiven zu entwickeln.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Caritas unserer Gemeinde setzen sich für die sozialen Belange der Menschen in den Stadtteilen Dodesheide, Haste und Sonnenhügel ein. Dazu arbeiten wir in Caritaskreisen an den Kirchorten Christus König, Heilig Geist und St. Franziskus.

Seit gut drei Jahren gibt es darüber hinaus in unserer Pfarrei das kostenlose Angebot einer Allgemeinen Sozialen Beratung (ASB) in Zusammenarbeit mit der Soziale Dienste SKM gGmbH. Das Hilfsangebot gilt allen Menschen, die in den o.g. Stadtteilen leben. Die Menschen können mit Anliegen und Fragen jeder Art zur Beratung kommen. Die ASB dient als erste Anlaufstelle, von der aus gemeinsam Wege entwickelt und erste Schritte gegangen werden können.

Auswege aus finanziellen Notlagen

Die Jahresabrechnung für Strom und Gas flattert in den Briefkasten und belastet die Haushaltskasse. Die Alleinerziehende weiß nicht, wo sie Hilfe und Rat bekommen kann. Um mit Studium oder Ausbildung in Deutschland beginnen zu können, muss ein Geflüchteter erweiterte Sprachkenntnisse nachweisen – die es nicht kostenlos gibt. In all diesen Fällen hilft die Caritas-Konferenz (CKD) der Osnabrücker Christus-König-Pfarrei.

Seit etwa sieben Jahren vergibt die Leitung der CKD Christus-König Mikrokredite in finanziellen Notsituationen. „Das kann die Neuanschaffung einer Waschmaschine sein, weil die alte plötzlich den Geist aufgegeben hat oder die Kaution für eine neue Wohnung, die den finanziellen Rahmen sprengt“, nennt Norbert Poerschke, CKD-Vorsitzender in Christus-König, einige konkrete Beispiele. Das vorgestreckte Geld kann in kleinen, individuellen Raten wieder zurückgezahlt werden.

Ein weiteres Projekt ist die Beratung und Begleitung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Ein Beispiel sei etwa die alleinerziehende Mutter, die Hilfe im Umgang mit Ämtern und Behörden benötigt. „Wir haben eine Sozialarbeiterin stundenweise engagiert, die mit ihrem Fachwissen Hilfesuchenden zur Seite steht“, erklärt Poerschke.

Seit die ersten Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien 2013 Deutschland erreicht haben, ist die CKD Christus-König auch in der Flüchtlingshilfe aktiv. Ging es zunächst darum, Dokumente zu übersetzen und zu beglaubigen, Kosten für Visum- und Passangelegenheiten bei Familienzusammenführungen zu übernehmen sowie ‚Wohnraum und Möbel zu vermitteln, ist nunmehr die Finanzierung von Sprach- und Integrationskursen sowie Ausbildungsqualifikation ein Schwerpunkt der CKD Arbeit.

Überall kann der schnöde Mammon helfen.

Autor: Volker Poerschke (vpo)

Fahrradwerkstatt in der Angelaschule

Seit fast zwei Jahren gibt es vom Caritasausschuss der Christus-König-Gemeinde eine Fahrradwerkstatt, die sich im Kellergeschoss der Angelaschule an der Bramstraße befindet und von Ludwig Lanver geleitet wird. Sie versorgt Flüchtlinge mit Fahrrädern, so dass sie möglichst selbstständig und mobil sind und nicht nur auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind.

Wir sammeln gebrauchte, funktionstüchtige Fahrräder und Fahrradzubehör, überprüfen sie technisch, machen sie verkehrssicher und geben sie für ein geringes Entgelt an Geflüchtete oder Bedürftige ab. Aus den Einnahmen werden notwendige Ersatzteile (z.B. Schläuche, Reifen, Beleuchtung, Schlösser u.a.) bezahlt.

In unserer Werkstatt reparieren Geflüchtete auch selbst oder unter Anleitung ihre Fahrräder. Wer von uns ein Fahrrad bekommt, wird über die wichtigsten Regeln und über ein verkehrsgerechtes Verhalten im Straßenverkehr informiert.

Geöffnet ist die Fahrradwerkstatt donnerstags 15–17 Uhr.

Kontakt: Ludwig Lanver, Tel. 0541/9117920, E-Mail: l.lanver@web.de

Fahrradkurs„Integration erFAHREN“

Dieses Projekt richtet sich an Frauen mit Migrationshintergrund. Ziel des Kurses ist es, das Fahrradfahren erstmals oder wieder zu erlernen bzw. Unsicherheiten abzubauen. Der Kurs wendet sich gleichermaßen an Anfängerinnen, Wiedereinsteigerinnen und an unsichere Radfahrerinnen. Nach erfolgreicher Absolvierung des Kurses sollen die Teilnehmerinnen sich sicher und selbstständig im Straßenverkehr verhalten können.

Ein Kursdurchgang dauert ca. sechs bis acht Wochen. Trainiert wird zweimal wöchentlich, dienstags und freitags, jeweils 16:30-18:00 Uhr. Übungsort für den Projektstandort Haste/Dodesheide/Sonnenhügel ist der Schulhof der Angelaschule, Bramstr. 41. Der Unterricht wird durch weibliche Übungsleiterinnen vermittelt.

Veranstalter ist die Christus-König-Gemeinde in Kooperation mit der “Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe” der Stadt Osnabrück. Der Kurs wird gefördert durch den Bischöflichen Hilfsfonds.

Kontakt: Elisabeth Jacobs, Tel. 0541/65583, E-Mail: elisabethjacobs@osnanet.de

Kontakt:
Katrin Bäumer, Sozialarbeiterin
(Allgemeine Soziale Beratung)
0541 4406524 oder 0152 08979264
k.baeumer@christus-koenig-os.de

Norbert Poerschke
(Vorsitzender der Caritaskonferenz)
0541 4406524 oder 0152 08979264
n.poerschke@christus-koenig-os.de

Gisela Schmiegelt, Gemeindereferentin
(Mitglied des pastoralen Teams der Pfarrei)
0541 96293515
gisela.schmiegelt@christus-koenig-os.de

Hans Ulrich Schmiegelt, Diakon
(Mitglied des pastoralen Teams der Pfarrei)
0173 3425333
hu.schmiegelt@christus-könig-os.de