Der mangelhafte Brandschutz in einer KiK-Zulieferfabrik in Pakistan führt zum Tod von 258 Menschen. Durch den Dammbruch bei einer brasilianischen Eisenerzmine sterben 272. Vor einer Platin-Mine in Südafrika werden 34 streikende Arbeiter erschossen und BASF macht mit dem Betreiber der Mine weiterhin gute Geschäfte. Überall auf der Welt leiden Mensch und Natur unter den gewissenlosen Geschäften auch deutscher Unternehmen. Ganz konkrete Beispiele dazu gibt es hier.

Die »Initiative Lieferkettengesetz« ist ein Zusammenschluss zahlreicher Organisationen mit einem gemeinsamen Ziel: Sie treten ein für eine Welt, in der Unternehmen Menschenrechte achten und Umweltzerstörung vermeiden – auch im Ausland. Dafür soll ein gesetzlicher Rahmen geschaffen werden, der für alle Unternehmen gilt. Viele kirchliche Verbände und Organisationen tragen diese Initiative. Auch das Bistum Osnabrück ist mit dabei

Weil viele Unternehmen ihrer Verantwortung freiwillig nicht ausreichend nachkommen, ist ein Gesetz notwendig: das »Lieferkettengesetz«! Unternehmen, die Schäden an Mensch und Umwelt in ihren Lieferketten verursachen oder in Kauf nehmen, müssen dafür haften. Skrupellose Geschäftspraktiken dürfen sich nicht länger lohnen. Die Forderungen können in einem 3-minütigen Videoclip hier eingesehen werden.

Wir unterstützen diese Forderung, die sich in einer Petition an die Bundeskanzlerin wendet. Online kann die Petition hier unterzeichnet werden. Außerdem liegen Unterschriftenlisten in unseren Kirchen aus.

Der Pfarrgemeinderats-Ausschuss Mission – Entwicklung – Frieden (MEF)
Kontakt: mef@christus-koenig-os.de
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