Am 1. September wurde unser bisheriger Pastor Alexander Bergel in sein neues Amt als Pfarrer eingeführt. Mit ihm zusammen übernehmen auch Dirk Schnieber als Pastoraler Koordinator, Anne Wolters als Pastoralreferentin und Reinhard Molitor als priesterlicher Mitarbeiter neue Aufgaben im Pastoralteam. Dirk Schnieber wird Nachfolger für die Ende Oktober  nach Bad Iburg wechselnde Pastorale Koordinatorin Christine Hölscher und nimmt damit teil an der Leitung der Pfarrei, u.a. in der Verantwortung für drei große Kindertagesstätten. Anne Wolters wird sich schwerpunktmäßig um die Begleitung der Jugendarbeit an unseren drei Kirchorten und die Firmvorbereitung kümmern. Domkapitular Molitor steht für priesterliche Dienste unterstützend zur Verfügung, hat aber als Ökumenebeauftragter und Präses des Kolpingverbandes auf Bistumsebene weitere Aufgaben übernommen.

Viele Gemeindemitglieder aus unseren drei Kirchorten und auch Gäste aus Nah und Fern fanden sich in der Christus König Kirche ein. Sängerinnen und Sänger aus den Chören “Credur” und “Christus König Chor” gaben der Feier einen wunderbaren musikalischen Rahmen: “Suchen und fragen, hoffen und seh’n, miteinander glauben und sich versteh’n …” So sangen alle im Eingangslied. In seiner Predigt begann der neue Pfarrer mit den Worten: “Zum Glück muss ich heute keine Regierungserklärung abgeben. Das hat ein anderer bereits erledigt.” Er bezog sich auf die Worte des Sonntagsevangeliums, in dem sich die Jünger Jesu darüber streiten, wer denn wohl künftig die Ehrenplätze am Tisch des Herrn einnehmen dürfte. Jesu Antwort ist klar und herausfordernd: “Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden”. Alexander Bergel deutete, was diese Worte mit Blick auf die momentane “Großwetterlage” in der katholischen Kirche meinen könnten. Wenn Menschen heute Verantwortung in der Kirche übernehmen, ob als Ehrenamtliche oder als Hauptamtliche, dann sollte es nicht um falsch verstandene Bemühungen zum Selbsterhalt gehen, sondern um eine demütige Grundhaltung, die danach fragt, was die Menschen, auf die wir treffen, brauchen und suchen. Die “Demut”, gute und bewährte Tugend, steht uns als Kirche gut an! Mut zum Dienen und Bereitschaft, auch in die Abgründe menschlicher Existenz hinabzusteigen.

Nach dem Gottesdienst feierten viele noch weiter bei einem kleinen Empfang am und im Johannes-Prassek-Haus und nutzten die Gelegenheit, die “Neuen” persönlich willkommen zu heißen.

Fotoeindrücke finden Sie hier.

Die Predigt zum Nachlesen finden Sie hier.

Das Grußwort von Ulrike Haucap-Osterhaus (Kirchenvorstand) und Simone Kassenbrock (Pfarrgemeinderat) finden Sie hier.