Die Februar/März-Ausgabe der Straßenzeitung »abseits« wird ab 1. März wieder im Straßenverkauf angeboten. Nachdem sie coronabedingt im Februar nur in digitaler Form als Download von der abseits-Homepage zur Verfügung stand, wird sie nun auch in gewohnter Form an den bekannten Verkaufsstellen von den abseits-Verkäufer*innen in gedruckter Form verkauft – natürlich mit Abstand und Maske. Es besteht auch die Möglichkeit, sich die Ausgabe zuschicken zu lassen.

Der Schwerpunkt der Ausgabe liegt bei Wohnungslosigkeit und sozialer Ungleichheit – nicht nur in Osnabrück: Kai berichtet über sein Leben auf der Straße in Osnabrück, ein Beitrag beschreibt die Arbeitsweise der Osnabrücker Wohnungslosenhilfe, und Christoph Butterwegge beleuchtet in einem Gastbeitrag die „wachsende Ungleichheit während der Pandemie“.

Darüber hinaus wird das Vorhaben der Europäischen Union betrachtet, Obdachlosigkeit in Europa abzuschaffen und das explosionsartige Wachstum der Wohnungslosigkeit in den USA wird näher unter die Lupe genommen.

Weiterhin erzählen zwei Mitglieder der Violet-Crew, einer Ultragruppierung in der Fanszene des  VFL Osnabrück, über ihre Aktionen und Einstellungen auch abseits des Fußballs, und der Historiker Volker Issmer hat eine historische Erzählung über den Mord an Bernhard Schopmeyer verfasst, nach dessen Namen das Haus benannt wurde, in dem sich die Fachberatungsstelle und die Tageswohnung für wohnungslose Menschen befinden.

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Bild: Peter Weidemann
In: Pfarrbriefservice.de