… könnte es noch einige Zeit dauern, leider.

Zumindest “so richtig” wiedersehen, in Gruppenstunden, beim Kirchenkaffee, im Chor, im Kindergarten und in Gottesdiensten. Sicher freut sich aber jeder und jede, von vertrauten und neuen Gesichtern rund um Christus König zu lesen.

Wir laden euch und Sie ein, ein Foto und/oder ein paar Zeilen an pgr@christus-koenig-os.de
zu schicken. Wir werden sie dann zeitnah veröffentlichen.

Ein bisschen “Gemeinde virtuell” soll so entstehen. Bist du, sind Sie dabei? Das wäre toll!

 

Ostergruß aus Kuba

Grüße an die Brüdern und Schwestern in Christus! In diesen Tagen hatten auch wir Sie in unseren Gebeten sehr präsent. Einige Brüder sind in den USA verstorben – und wir anderen leben von Tag zu Tag, dabei beten wir zum Herrn, dass er unsere Wege erleuchten möge. Ich hoffe, dass diese Zeit für alle eine Zeit des spirituellen Wachstums sei.

Während meines Theologiestudiums in Spanien hatte ich die Möglichkeit, die österliche Vigil mit einer neokatechumenalen Kommunität zu feiern. Und an einem Tag wie heute, am Ostersonntag, nahm uns der Pfarrer zu einem Karthäuserkloster mit. Er hoffte, dass wir die Erhabenheit der Auferstehung mit den Mönchen teilen könnten.

Als wir ankamen, erklärte der Padre dem Pförtner, dass wir eine Gruppe Priesterseminaristen aus verschiedenen Ländern seien und dass wir die Hoffnung hätten, diese Tage mit den Mönchen verbringen zu können. Nach einer kurzen Wartezeit kam Padre Abad zu uns und lud uns sehr erfreut in die Klosterkapelle ein. Als der Pfarrer Padre Abad fragte, ob die Mönche diesen Tag der Feier der Auferstehung des Herrn nicht auch miteinander teilen würden, antwortete Padre Abad, dass die Mönche tatsächlich, da es Ostern sei, mehr Zeit mit ihrem Herrn verbringen würden.

Heute erlauben uns die Umstände ebenfalls, mehr Zeit mit unserem Herrn zu verbringen, während wir seine Auferstehung feiern. Diese Zeit, dieses plötzliche Anhalten unserer alltäglichen Aktivitäten, lasst sie uns leben, als wäre sie eine Chance. Viele von uns hat es unvorbereitet getroffen, wie zum Beispiel die Jugendlichen, die nicht genug Öl für ihre Lampen hatten. Für andere war es eine tatsächliche Fastenzeit, in der sie mit Dämonen zu kämpfen hatten.

Wir haben uns nicht dafür entschieden, ein eremitisches Leben zu führen, wie es etwa der heilige Athanasius über den Mönch Antonius berichtet – oder wie der heilige Ignatius von Loyola elf Monate in der Höhle von Manresa verbracht hat. Aber, wie das Volk Israel, haben wir uns gefragt: „Warum hast du uns hierher geführt?“

Jetzt, während der Osterzeit, zeigen uns die Schriften, wie sich die Jünger aus Angst vor den Juden verstecken. Sie atten auch Angst zu sterben. Wahrscheinlich haben wir noch nie in solch einer globalen Weise die Gefahr des Todes erlebt. Aber Jesus wird Ihnen erscheinen und er wird Ihnen Zeichen geben, dass er lebt – unter Ihnen. Wie den Jüngern von Emmaus wird er uns das Herz entzünden. Wie Petrus, wird er uns fragen: „Liebst du mich? Liebst du mich mehr als diese?“ Wie die Sünder werden wir ihn erkennen, während das Brot geteilt wird. Wie Thomas werden wir hören: „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!“

Lassen wir zu wie die Jungfrau Maria, dass der Heilige Geist uns weiterhin unserer Wege führt. Damit wir, wenn wir zu unseren Aktivitäten zurückkehren, der Empfehlung des Engels weiterhin folgen: „Geht in alle Welt und verkündet das Evangelium!“ Jetzt mit unserem Leben, wie der heilige Franz von Assisi, als ein lebendiges Evangelium. Frohe Ostern der Auferstehung für alle!

Padre Lenin
Pfarrer unserer Partnergemeinde San Judas y San Nicolas

 

Ostern war anders, ja.
Ich gebe zu: Ich habe die Liturgie in unseren Kirchen vermisst. Und doch waren wir kreativ und haben unsere eigene familiäre Liturgie zusammengestellt. Eine große Hilfe waren dabei die Anregungen für Familien, die Gisela ins Netz gestellt hat.
An dieser Stelle: Danke, Gisela!

Herzstück unserer kleinen Gottesdienste war immer das Evangelium vom Tag, das die Kids mit Playmobil nachstellen durften. Am Ostersonntag hatten wir einen richtig schönen Osterweg im Flur stehen. – Nur unsere Maria Magdalena war sehr umtriebig: Sie musste zwischendurch immer mal wieder im Kinderzimmer Dienst tun ;-)
Ich wünsche allen eine gesegnete Osterzeit!

Sonja Hillebrand

 

Ostern – auf Pfingsten wartend

Am Abend des ersten Tages
einer weiteren Woche
hinter geschlossenen Türen
ein kurzer Gruß zu diesem
so anderen Osterfest.

Ein Osterfest, das sich streckt
und hinzieht bis Pfingsten,
dem Fest der offenen Türen,
anderer Perspektiven und
eines neuen Geistes …

Buona Pasqua – frohe, segensreiche Ostern 2020 aus Rom! 

Roland Juchem

 

 

 

 

 

 

 

Ein ganz anderes Osterfest! Wenn viele zur gleichen Zeit die Auferstehung feiern, schafft das auch Gemeinschaft. Wie bei uns zu Hause am Samstagabend mit einem kleinen Osterfeuer vor der Liturgie.
Und wenn dann bei einem Besuch in der Heilig-Geist-Kirche am Ostersonntag die neue Osterkerze brennt, ist es ein bisschen so, als wären wir in der Osternacht hier zusammen gewesen.
Ihnen und euch gesegnete Ostern!

Birgit und Peter Klösener

 

 

 

 

 

 

Ostern fällt nicht aus! So hört man in dieser Zeit oft. Wir gehen auf Ostern zu. Gestern konnte man in St. Franziskus die Szene vom Abendmahl in der Kirche sehen. Heute – am Karfreitag – wandelt sich das Bild in eine von Leere und Einsamkeit gezeichnete Szenerie. Morgen und an Ostern wird die Szene wiederum eine andere sein.
U
nd wer möchte, kann ja mal dort vorbeischauen. Aber bitte mit Abstand zum Anderen!

Viele Grüße und bleibt gesund!

Agnes und Gregor Kleine-Kohlbrecher

 

Das Foto zeigt die Fassade des Hauses Bodelschwingh der HHO in der von-Bodelschwingh-Straße. Hier wird allen, die vorübergehen, ein freundlicher Gruß, Zusage und Wunsch gleichzeitig mit auf den Weg gegeben.
Auch wenn wir in unseren Wohnungen sind: Wir sind da! Ich freue mich jeden Tag darüber.

Annette Kreilos

 

 

 

 

 

 

 

 

In dieser Phase der sehr eingeschränkten Kontakt- und Besuchsmöglichkeiten freuen wir uns über jede Abwechslung. Ganz wunderbar war dann der Besuch eines so netten Paares, wie wir es jetzt morgens in unserem Garten angetroffen haben.

Birgit und Peter Klösener

 

 

Eigentlich wollten wir die gemeinsame Urlaubswoche im Schnee in Tirol verbringen. Daraus ist jetzt leider nichts geworden. Damit wir uns trotzdem draußen bewegen, haben wir unsere improvisierte Tischtennisplatte auf dem Terrassentisch mal wieder aufgebaut. In verschiedenen Besetzungen spielen wir mehrmals täglich. Wenn Wind weht oder die Sonne blendet, freuen wir uns, dass es nicht an uns liegt, dass der Ball nicht auf der Platte landet …
Wir vermissen viele, aber nicht viel. Bis bald hoffentlich,

Familie Dierker

 

 

 

Zeit haben wir …  Diese könnten wir jetzt mit unseren Enkelkindern verbringen, um den Eltern Atempausen zu ermöglichen. In einer Wohnung ohne Garten mit zwei kleinen Kindern und Homeoffice – viele Eltern wissen, was das bedeutet. Nicht helfen zu können, stimmt schon etwas traurig. Was nun? Alte Vorhaben treten wieder in den Fokus. Z.B. ein „Frühjahrsputz“ der anderen Art: Schrankinhalte einmal sichten, sortieren und Dinge wegwerfen. Wegwerfen?! Vom Ende her gedacht, wie die Bundeskanzlerin sagt, erscheint das Vorhaben sinnvoll, aber die Freude hält sich in Grenzen. Was fehlt, ist die – Lust! Trotz warten, sie stellt sich nicht ein.Vielleicht ist der herrliche Sonnenschein schuld.

Für mich heißt das: Bei allem Tun oder Nichttun sollte die Zuversicht und Freude nicht abhandenkommen. Dabei hilft mir jetzt spontan: 1 Stück Nougatschokolade!  Oder vielleicht auch  2!!!

Veronika Lausch

 

 

 

 

 

 

Hier schicke ich ein paar Bilder von Frühjahrsblühern, die auf Wanderungen durch das wunderschöne Osnabrücker Land entstanden.

Liebe Grüße
Rita Lühker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Normalerweise wäre ich bei dem schönen Wetter der letzten Tage durch die Vorgärten in unserer Nachbarschaft getingelt und hätte Blumen und Insekten fotografiert. Das fällt in diesem Jahr aus … Mein 7jähriger Sohn sagte dazu: “Boah Mama, Du hast genug Fotos. Die reichen für 1000 Jahre!”
@Astrid und alle anderen, die noch schöne Spiele suchen: Der ungetrübte Renner in unserem Haus ist Skyjo – ein Kartenspiel, das einfach riesengroßen Spaß macht.

Sonja Hillebrand

 

„Gesegnet der Mensch, der auf den Herrn vertraut und dessen Hoffnung der Herr ist.
Er ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und zum Bach seine Wurzeln ausstreckt:
Er hat nichts zu fürchten, wenn Hitze kommt; seine Blätter bleiben grün;
auch in einem trockenen Jahr ist er ohne Sorge, er hört nicht auf, Frucht zu tragen.“ Jer 17,7-8

Es tut gut zu wissen, dass wir in Gedanken, im Gebet und über die sozialen Netzwerke miteinander verbunden sind. Die Bereitschaft vieler Gemeindemitglieder zum Mitdenken und zu tatkräftiger Hilfe geben uns Anlass zu Dankbarkeit und Hoffnung in dieser besonderen Zeit.

Heinrich und Ursula Heidemann

 

Humor stärkt hoffentlich das Immunsystem!
Bleiben Sie gesund.

Renate Lüpke

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich genieße zurzeit die tolle Natur bei langen Spaziergängen und bin beeindruckt, wie weitläufig die Wälder in Haste sind.
Ansonsten höre ich Musik und lese. Und ich freue mich zurzeit noch einmal mehr über die Möglichkeiten der sozialen Medien,
die die soziale Distanz zumindest ein wenig überbrücken können – und manchmal sogar erstaunlich inspirierend sind.    

Anne Wolters

 

„Ich bin bei euch alle Tage“ – und dann spielte Johann auf der Orgel … Ein hoffnungsvoller Moment!

Freitag, 27. März, 14:00 Uhr.

Stefan Schweer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich freue mich, dass ich in dieser Zeit mit Rafael größere Wanderungen unternehmen kann. Bei herrlichem Sonnenschein entdecken wir Orte und Gegenden, in denen ich schon lange nicht mehr war. Dabei kommt uns das Lied “Weite Räume meinen Füßen …” in den Sinn, das wir alle in unserer Familie gerne – auch zusammen – singen. Außerdem habe ich mal Zeit, “außer der Reihe” Kuchen zu backen, den wir bei unserem Picknick genießen können.

Andrea Tüllinghoff

 

Viele Menschen sind jetzt zum “Daheimbleiben” gezwungen. Einige Frauen der Gemeinde und der Donnerstags-Patchworkgruppe haben sich an ihre Nähmaschinen gesetzt, Stoff und freie Zeit spendiert und diese Schutzmasken genäht. Sie werden dringend gebraucht. Ein schönes Zeichen in dieser Zeit.

Ulrike Haucap-Osterhaus

 

 

 

 

 

Man wird bescheiden in diesen Zeiten: Ich freue mich sehr über das schöne Wetter, einen eigenen Garten, den man wieder neu für sich entdeckt, und über unsere Spielesammlung, die sich wieder großer Beliebtheit erfreut. Hat jemand noch einen guten Tipp für ein schönes Spiel?

Astrid Fleute

 

 

Magnolien kann man zurzeit viele bestaunen – diese jedoch findet in diesem Jahr leider (fast) keinen Bewunderer. Sie steht in einem Innenhof der menschenleeren Angelaschule, umgeben von allen vier Seiten von den hohen Kloster- bzw. Schulgebäuden. Zeit für ein Foto, finde ich! Viele Grüße!

Simone Kassenbrock

 

 

 

 

 

 

 

In diesen Zeiten gehen wir ganz neue Wege, so walkte auch ich heute Morgen einen neuen Weg durch die Gartlage. Dieser Weg bescherte mir einen ungewöhnlichen Blick: auf eine temporäre Waldkapelle. Es hat mich sehr berührt, so mitten im Wald, bei herrlichem, fast österlichem Sonnenschein.

Gabriele Rott

 

Nach der Arbeit und am Wochenende genießen wir ausgedehnte und wertvolle Spaziergänge in der Natur. Wir freuen uns über den herrlichen Sonnenschein! Unsere Hündin Fritzi findet es großartig: die Spaziergänge sind länger als sonst und es ist immer jemand aus ihrer “Herde” zuhause!

Sabine Hülsmann

 

 

 

 

 

 

Ich muss ehrlich sagen: die „Corona-Krise“ zieht mich schon ganz schön runter. Zuversicht und Mut finde ich jedoch in den „Ökumenischen Exerzitien im Alltag“, die jedes Jahr in der Fastenzeit in Kloster Nette stattfinden. Natürlich müssen die wöchentlichen Treffen jetzt ausfallen, die die Exerzitien begleiten sollten, aber als Teilnehmende erhalten wir die liebevoll gestalteten Gebetsimpulse jetzt nach Hause. Zudem hat das Leitungsteam eine feste Gebetszeit für den Abend vorgeschlagen, in der die Gruppe miteinander und im Gebet für die Welt verbunden sein kann. Dafür bin ich sehr dankbar!

Maria Schmiegelt