Wir haben Weihnachten gefeiert. Und den Advent erlebt. Mit Freude und Sehnsucht, mit mühsamen Wegen vielleicht, mit Licht und Dunkelheit. Ein weiteres Corona-Jahr … Wir waren unterwegs in den Tagen des Advent: mit kargen Wurzeln, Lichtern, die immer heller wurden, kleinen und großen Gottesdiensten, Wort-Gottes-Feiern und Messen. Haben wunderbare Klänge hören dürfen, die uns verzaubern. Sind in Kirchräumen empfangen worden, die uns auf das Wesentliche aufmerksam machen wollten: auf den, der Mensch geworden ist.

An Weihnachten wurde es festlich: viele Gottesdienste drinnen oder draußen, manche klassisch, andere eher experimentell. Doch was ist in Zeiten von Corona schon klassisch, was experimentell? Alte Lieder und neue Gesänge, strahlende Tannenbäume, alte und doch neue Krippen – Neues und Altes Hand in Hand. Ich hoffe, die uralte und doch Jahr für Jahr neue Botschaft dieses Gottes, der da hin will, wo die Menschen sind, hat Sie auf neue Weise berührt und bestärkt!

Viele haben mitgemacht, mitgedacht, geplant und einfach angepackt: die Musikerinnen und Musiker an Orgel, Klavier und anderen Instrumenten, Kantorinnen und Kantoren. Die Mitglieder der Adventsgruppe, die in diesem Jahr nicht die Sonntagsgottesdienste, sondern Abendgebete in der Advents- und Weihnachtszeit gestaltet haben. Die Frauen und Männer im Begrüßungsdienst. Die Küsterinnen und Küster, die immer da sind. Die Krippenaufbauer, die Tannenbaum-Hinsteller, die Blumenfee. Lektorinnen und Messdiener und alle anderen Dienste.

Die Jugendlichen und Caritas-Menschen, die unseren Ü-70-Gemeindemitgliedern einen Adventsgruß und denen, die es wollten, das Friedenslicht ins Haus gebracht haben. Die Menschen, die sich um die Weihnachtsbeihilfen für Familien und Menschen in Not gekümmert haben. Den Helferinnen und Helfer, die die Sternsingertüten in die Häuser gebracht haben. Und noch viele mehr! Allen, die mitgeholfen haben, dass Weihnachten werden konnte: Ganz herzlichen Dank für alles Engagement!

Alexander Bergel