Auflösung des Klosters St. Angela
und Verabschiedung der Schwestern

Am Dienstag, 27. Januar verabschieden sich die letzten drei Schwestern aus dem Kloster St. Angela. Damit geht eine 123-jährige Geschichte zu Ende.

Schwester Ignatia und Schwester Ulrike werden künftig im Seniorenzentrum St. Franziskus leben, Schwester Uta, die den Konvent über viele Jahre geleitet hat, obwohl sie gar keine Ursulinin, sondern Franziskanerin ist, zieht ins Mutterhaus ihres Ordens ins emsländische Thuine. Alles Gute, liebe Schwestern, für den Neuanfang an anderen Orten!

Viele Menschen aus unserer Pfarrei sind dem Kloster verbunden, weil sie dort zur Schule gegangen sind, weil sie die Gottesdienste am frühen Sonntagmorgen geschätzt haben oder weil sie zu einzelnen Schwestern Kontakte hatten.

All das geht nicht verloren, denn es bleibt die Erinnerung an einen besonderen Ort, der über ein Jahrhundert lang zu Haste gehörte. Und es bleibt die Angelaschule, in der auch weiterhin im Geist der Heiligen Angela Merici junge Menschen auf ihrem Weg in die Zukunft begleiten werden.

Wie geht es weiter mit der Kirche? Bis auf Weiteres werden dort am Sonntag und an einzelnen Tagen Gottesdienste gefeiert, die – wie bisher – von ehemaligen oder aktiven Domkapitularen geleitet werden.

Alexander Bergel