Ein Ort verändert sich
Bilder vom Umbau
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Erleben Sie mit, wie aus der Franziskuskirche ein Kolumbarium wird und das Jugendheim in neuem Glanz erstrahlt.
Auf dieser Seite gibt es regelmäßig neue Eindrücke von dem, wie sich Kirche und Jugendheim verändern.
Oben finden Sie jeweils die neuesten Bilder und Gedanken zu dem, was sich auf der Baustelle tut.
Tauchen Sie ein in ein Projekt voller neuer Möglichkeiten.
Und plötzlich war die Kirche leer …
2. bis 21. März 2026
Der Rückbau des Fußbodens in der Kirche erfolgte in nur 14 Tagen mit Ehrenamtlichen – was für eine großartige Leistung! Dank einer motivierten Gruppe älterer Gemeindemitglieder und unterstützt durch einige weitere Personen konnten in dieser kurzen Zeit die Fliesen und der Estrich im Kirchenraum entfernt werden. In Absprache mit dem Denkmalschutz wurden die Platten aus grünem Schiefer aufgenommen, gereinigt und eingelagert, so dass sie im Kolumbarium wieder verlegt werden können. Darüber hinaus wurden etliche Kubikmeter an Asphaltfliesen und der gesamte Estrich rausgestemmt und entsorgt. Ein Dankeschön an alle, die ihre Werkzeuge, Materialien und Fachkenntnisse mit eingebracht haben, sowie natürlich auch an die Catering-Gruppe. Ebenfalls wurden in dieser Zeit weitere Deckenverkleidungen entfernt sowie die ersten Lichtschächte gesäubert, damit keine Feuchtigkeit mehr in die Kellerräume läuft.
Fotos: Dirk Tietz
Das Ausräumwochenende
27./28. Februar 2026
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Bis zu diesem Wochenende wurden alle Gegenstände gesichert, die weiterhin Verwendung finden. Es wurden zwei große Abrollcontainer geliefert, um Altholz und Sperrmüll entsorgen zu können. Dabei wurde zusätzlich auch noch zwischen Elektro- und Metallschrott sowie Bauschutt und Restmüll unterschieden. Dem Aufruf für eine Helfer:innengruppe sind 60 Personen gefolgt, der Großteil zum Anfassen und Entrümpeln oder zum Entfernen des Fußbodens sowie der Decken- und Wandverkleidungen. Ebenfalls hat sich eine Catering-Gruppe gefunden, die an allen Tagen, an denen wir in den Gebäuden tätig waren, für das leibliche Wohl gesorgt hat. Ob Frühstück, Mittagessen oder Kuchen – manches Mal fiel es schwer, nach leckerem Essen die Arbeit wieder aufzunehmen …
Fotos: Dirk Tietz
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Zwischen Profanierung, Erinnerungsmarkt und Ausräumwochenende
20./21. Februar 2026
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Eine Woche nach der Profanierung sieht fast alles aus wie immer. Nur dass der Tabernakel offen steht und kein Ewiges Licht mehr da ist, lässt erahnen, dass die Zeit der Veränderung begonnen hat. Vierzehn Tage nach dem letzten Gottesdienst in St. Franziskus hatten interessierte Menschen die Gelegenheit, zu schauen, ob sie Gegenstände, die zukünftig nicht mehr benötigt werden, als Erinnerung oder zur weiteren Verwendung mitnehmen möchten. Dabei haben viele Dinge gegen eine Spende die Besitzer gewechselt. Im Hintergrund waren schon einige Menschen damit beschäftigt, Dinge zu sortieren, einzupacken und an andere Standorte zu bringen, oder für die Abholung bereit zu machen. Eine gute Nachricht ist, dass alle Kirchenbänke Abnehmer gefunden haben, sei es, dass sie in einer Franziskuskirche in Kroatien wieder aufgebaut wurden oder durch Privatpersonen weiter verwendet werden.
Fotos: Dirk Tietz
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Der Tag des Abschieds und des Neuanfangs
8. Februar 2026
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Es war eine kleine, fast unscheinbare Handlung, ein Moment unter vielen besonderen anlässlich der Profanierung der Franziskuskirche – zugleich war es für nicht wenige der Anwesenden der emotionalste während der bewegenden Feier: Nachdem er das Allerheiligste, die Schale mit den Hostien aus dem Tabernakel genommen hatte, bläst Pastor Bergel die Kerze am Tabernakel aus, das Ewige Licht. Sechs Jahrzehnte hat es in der Franziskuskirche gebrannt als Zeichen der Gegenwart Gottes im eucharistischen Brot. Ein kleines, fast unscheinbares Licht erlischt – und genau darin wird die große Veränderung greifbar. Hier geht heute etwas zu Ende. Wenn Sie weiterlesen möchten, klicken Sie hier.
Fotos: Marion Lahrmann
Stefan Stärker
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Erinnerungscafé
7. Februar 2026
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Am Tag vor der Profanierung haben wir noch einmal in die Vergangenheit geschaut. Bei Kaffee und Kuchen hatten alle, die gekommen waren, die Möglichkeit in vergangenen Zeiten einzutauchen, sich zu erinnern, und miteinander ins Gespräch zu kommen über das, was in sechzig Jahren so alles passiert ist rund um St. Franziskus. Ein bewegender, melancholischer und doch froher Nachmittag, der vielen in guter Erinnerung bleiben wird.
Fotos: Marion Lahrmann
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