Ein kleiner Rückblick auf eine
ganz besondere Zeit

Wir haben Weihnachten gefeiert. Und den Advent erlebt. Mit Freude und Sehnsucht, mit mühsamen Wegen vielleicht, mit Dunkelheit und Licht.

Wir waren unterwegs in den Tagen des Advents: im wahrsten Sinne des Wortes unterwegs am Vorabend des 1. Adventssonntags in die Dämmerung hinein mit einer Gruppe von Menschen, die den Advent bewusst beginnen wollten. Am Ende der Wanderung wurde die erste Adventskerze in Christus König entzündet.

Weiter ging es in den Wochen bis Weihnachten mit großen und kleinen Gottesdiensten, oft bei Kerzenschein, an den Samstagabenden mit einer Friedensvesper, am Sonntag mit dem Abendlob. Viel gesungen haben wir: beim Adventssingen am 1. Advent mit vielen Kindern und ihren Familien und den beiden Adventskonzerten. Die Roratemessen am Donnerstagabend in Christus König und am Tag vor Heiligabend in aller Frühe in Heilig Geist mit dem anschließenden Frühstück waren weitere Höhepunkte.

An Weihnachten wurde es festlich: Gottesdienste für Kleine und Große, drinnen und draußen, alte Lieder und neue Gesänge, strahlende Tannenbäume, die vertrauten und doch immer wieder neuen Krippen – Neues und Altes Hand in Hand. Der Jahreswechsel zur Mitternacht in Heilig Geist, ein stimmungsvoller Gottesdienst mit dem Gang zur Krippe am 3. Januar. Ich hoffe, die uralte und doch Jahr für Jahr neue Botschaft der Menschwerdung Gottes hat Sie auf neue Weise berührt und bestärkt!

Viele haben mitgemacht, mitgedacht, geplant und einfach angepackt: die jugendlichen und erwachsenen Musikerinnen und Musiker an Orgel und anderen Instrumenten, Kantorinnen und Kantoren, der Christus-König-Chor, die Mitglieder der Adventsgruppe, die die Sonntagsgottesdienste im Advent mitgestaltet haben, die Küsterinnen, die Krippen- und Tannenbaumarrangeure, die Blumendekorateurin (ist Ihnen eigentlich schon mal aufgefallen, dass sich bei den Blumengestecken oft Zahlen- und oder Farbsymboliken finden lassen?), die Lektorinnen und Messdiener und alle anderen Dienste.

Aber auch über die Liturgie hinaus haben sich viele eingebracht: die Menschen, die sich um die Weihnachtsbeihilfen für Familien und Menschen in Not gekümmert haben, die Helferinnen bei den Adventsfeiern der Senioren, die Sternsingerinnen und Sternsinger, die den Segen in die Häuser gebracht haben, und die, die das alles vorbereitet und begleitet haben. Und noch viele mehr!

Allen, die mitgeholfen haben, dass Weihnachten werden konnte: Ganz herzlichen Dank für alles Engagement!

Alexander Bergel