Prof. Dr. Hubert Wolf über neuste Erkenntnisse
aus den vatikanischen Archiven
Mittwoch, 15. April
18 Uhr
Ludwig-Windthorst-Haus
Lingen
Rund 15.000 jüdische Menschen aus ganz Europa baten während des NS-Regimes Papst Pius XII. und den Vatikan um Hilfe. Diese Briefe waren bisher unbekannt. Sie wurden in den Akten aus dem Pontifikat Pius’ XII. (1939-1958) in den vatikanischen Archiven („Geheimarchiven“) entdeckt, die erst seit dem 2. März 2020 der Forschung zugänglich sind.
Prof. Dr. Dr. h.c. Hubert Wolff, Direktor des Seminars für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster, ist Leiter des Fünfjahresprojektes „Asking the Pope for Help. Jüdische Opfer des NS-Regimes in den Quellen des Vatikans“. Er wird unter dem Titel „Asking the Pope for Help“ im Rahmen eines Akademieabends, der in Kooperation mit dem Forum Juden-Christen im Altkreis Lingen e. V. stattfindet, über aktuelle Erkenntnisse sprechen.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung unter ist erforderlich.