Zum grundsätzlichen Umgang mit dem Thema Prävention und Missbrauch
im Bistum Osnabrück

»Der Bischof und das Bistum haben im Rahmen eines diözesanen Schutzprozesses bereits umfangreiche Maßnahmen in die Wege geleitet, um sexuelle Gewalt und geistlichen Missbrauch in der Kirche aufzuarbeiten und präventiv zu verhindern. Dieser Prozess unter Mitwirkung zahlreicher interner und externer Fachleute umfasst die Begleitung Betroffener, den Umgang mit Beschuldigten und Tätern, Präventionsmaßnahmen für alle kirchlichen Einrichtungen und die koordinierte Intervention in konkreten Fällen sowie die Behandlung systemischer Grundfragen.« So heißt es in der zuvor zitierten Stellungnahme des Bistums Osnabrück. Detailliertere Informationen zum diözesanen Schutzprozess finden Sie hier.

Aktuelle Entwicklungen und Berichte zum diözesanen Schutzprozess
zu den Themen Prävention und Missbrauch in unserem Bistum finden Sie hier.

Kontaktdaten für Betroffene sexueller oder spiritueller Gewalt
Die Kontaktdaten der unabhängigen Ansprechpersonen für Betroffene von sexueller und spiritueller Gewalt im Bistum Osnabrück finden Sie hier.

Prävention in der Pfarrei Christus König
Auch wir in unserer Pfarrei beschäftigen uns seit 2017 intensiv mit der Prävention von grenzverletzendem Verhalten, sexualisierter Gewalt und geistlichem Missbrauch und haben ein eigenes institutionelles Schutzkonzept entwickelt. Einen Auszug finden Sie hier:

Das institutionelle Schutzkonzept (ISK) der Pfarrei Christus König
Die Pfarrei Christus König umfasst die drei Standorte St. Franziskus, Heilig Geist und Christus König in den Osnabrücker Stadtteilen Dodesheide, Sonnenhügel und Haste. Als Christen wollen wir die Botschaft von Jesus Christus, von Gottes Liebe zu den Menschen leben und weitergeben. Dabei ist das Leben unserer Gemeinde mit etwa 9000 Katholiken so vielfältig wie die Menschen, die bei uns mitmachen. Wir feiern kleine und große Gottesdienste sowie andere Gemeindefeste, treffen uns in zahlreichen Gruppen und Verbänden mit unterschiedlichen Zielen und Aufgaben.

Unser Selbstverständnis unseres Gemeindelebens ist geprägt durch eine Haltung, mit der wir alle Menschen bei uns willkommen heißen. Entscheidend ist dabei für uns, dass wir sichere Orte und Begegnungsräume bieten, in denen Wertschätzung, Respekt und Achtsamkeit erlebt werden. Aus dieser Grundhaltung sehen wir es als unsere Aufgabe, Erfahrungsräume zu schaffen, die für alle Menschen, besonders für Kinder, Jugendliche und erwachsene Schutzbefohlene, eine größtmögliche Sicherheit bieten.

Daraus ergibt sich für uns die Motivation zu unserem ISK, in dem die Würde und das Wohl der uns anvertrauten Menschen, insbesondere der Schutz vor Grenzüberschreitungen und vor sexualisierter Gewalt, größtmöglich sichergestellt werden. Das Konzept bezieht sich ausnahmslos auf all unsere gemeindlichen Aktivitäten und Institutionen, die in unserer Verantwortung liegen.

Im vorliegenden Konzept finden neben den in der Präventionsordnung des Bischöflichen Gesetzes abgebildeten Regelungen und Vorgaben die Besonderheiten unserer Pfarrei Christus König und nicht zuletzt unsere Umsetzungsregelungen Berücksichtigung. Das Konzept wird verstanden als Grundlage für eine inhaltliche Auseinandersetzung, einen dauerhaften Prozess zur Sicherung der größtmöglichen Freiheit und Sicherheit aller Menschen in unserer Pfarrei: ein Arbeitspapier, das in Zukunft regelmäßig überprüft und weiterentwickelt wird.

Das gesamte Schutzkonzept können Sie hier lesen.

Ansprechpartner innerhalb unserer Pfarrei
Alexander Bergel
Pfarrer
alexander.bergel@christus-koenig-os.de
0541 96293511

Dr. Ulrike Haucap-Osterhaus
stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstands
kv@christus-koenig-os.de

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In: Pfarrbriefservice.de