Ein Highlight der Passionsvertonungen
Sonntag, 8. März
17 Uhr
Lutherkirche
Iburger Straße
Bob Chilcott wurde 1955 in Plymouth geboren. Einige seiner Kompositionen sind für Laienchöre konzipiert, aber er schreibt auch groß angelegte Werke wie die Nidaros Jazz Mass oder sein 2010 uraufgeführtes Requiem.
Seine Johannespassion hat er 2013 dem Choir of Wells Cathedral gewidmet. In diesem Werk finden sich einige Parallelen zu den Vertonungen J. S. Bachs: Der vom Evangelisten vorgetragene Bibeltext wird von Chorälen unterbrochen und auch die Einwürfe des Chores sind voller Dramatik und Energie.
Bei Bach bilden die zahlreichen Arien einen Ruhepunkt und zugleich eine Deutung des Passionsberichtes. Bob Chilcott schrieb anstelle der Arien vier Meditationen für den Chor und legt dadurch den Fokus auf die Worte des Johannes-Evangeliums.
Die Choräle sind in englischer Tradition komponiert und so angelegt, dass sie auch vom Publikum mitgesungen werden können. Dadurch ergibt sich eine große Verbundenheit zwischen Musikern und Zuhörern, so dass sich die emotionale Wucht der Passionsgeschichte auf alle Anwesenden direkt überträgt.
Karten sind im Vorverkauf für 17 Euro (ermäßigt 12 Euro) bei eventim, Petau-Impulse, Optik Novak und im Gemeindebüro der Südstadtkirchengemeinde sowie an der Abendkasse für 20 Euro (ermäßigt 15 Euro) erhältlich.
Es wirken mit:
Joachim Bodde (Evangelist)
Thomas San Miguel (Jesus)
Christian Meyer-Perkhoff (Pilatus)
Sigrid Heidemann (Sopran)
Karsten Nagel (Cello)
Sierd Quarré (Orgel)
Complesso di Ottoni
Leitung: Ursula Maria Busch
Vocalvielharmonie Osnabrück
Leitung: Holger Dolkemeyer