Gemeinsam ins Kino gehen
Man müsste eigentlich viel öfter ins Kino gehen! Finden Sie nicht auch? Es kommt aber immer wieder etwas dazwischen? Oder Sie haben gerade niemanden, der sich für Filme interessiert, die Sie spannend finden? Dann haben wir vielleicht etwas für Sie! Wir starten ein neues Format, das eigentlich ganz simpel ist: Wer Lust hat, sich mit anderen Menschen aus der Gemeinde einen Kinofilm anzuschauen, kommt einfach dorthin. Ohne Anmeldung, ohne Verpflichtung, geplant oder spontan – so wie Sie mögen.
Wir treffen uns jeweils 20 Minuten vor Beginn an der Kinokasse (Cinema Arthouse: Erich-Maria-Remarque-Ring, Hall of Fame: Theodor-Heuss-Platz). Jede:r kauft seine Kinokarte selbst. (Am besten schaut man vorher auf der Homepage des jeweiligen Kinos nach, ob noch Karten verfügbar sind (was meistens der Fall ist) oder ruft vorher im Kino an.) Dann gehen wir gemeinsam in den Film, und wer nachher Lust hat, über das Gesehene zu sprechen, bleibt einfach noch auf ein Getränk in der Kinokneipe oder anderswo.
In den ausgewählten Filmen geht es im weitesten Sinne meist um die Frage nach dem Sinn des Lebens, um das Miteinander in der Gesellschaft, um Respekt und Toleranz, und gelegentlich tauchen auch mehr oder weniger offensichtliche theologische Gedanken auf. Ums Nachdenken geht es also – aber auch darum, einfach einen schönen Abend miteinander zu verbringen. Noch Fragen? Dann wenden Sie sich gerne an Pfarrer Alexander Bergel. Auch dann, wenn Sie sich eine Kinokarte vielleicht nicht so einfach leisten können.
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Was haben wir gelacht
Sonntag, 26. Juli
12 Uhr
Cinema Arthouse
Die Dokumentation erzählt die Geschichte des Unterhaltungsfernsehens der 90er- und frühen 00er-Jahre erstmals aus Frauenperspektive. Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins blicken zurück auf ihr Werk und eine Zeit, in der Frauen im Fernsehen vor allem Beiwerk waren, als Pointen dienten und weiblicher Humor als Quotenkiller galt. Eine ganze Generation wurde so vor allem durch männliche Unterhalter sozialisiert – durch „Wetten, dass …?“, die „Harald Schmidt Show“ und später „TV total“. Wie hat uns diese Zeit geprägt? Und was haben Humor, Witz und Unterhaltung mit Macht und Gleichberechtigung zu tun? Dieser Film ist eine Zeitreise zurück zu den Lachern der 90er und 00er. „Was haben wir gelacht“ – oder vielleicht doch nicht? (Quelle: Verleih)
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Bitteres Fest
Termin noch offen (Kinostart: 30. Juli)
Cinema Arthouse
Zwei Zeitebenen und zwei Perspektiven verweben sich zu einem vielschichtigen Spiel zwischen Realität und Fiktion: Die erfolgreiche Werbefilmregisseurin Elsa stürzt sich nach dem Tod ihrer Mutter in ihre Arbeit, ohne sich Raum zum Trauern zu geben. In einer anderen Zeit in der gleichen Stadt arbeitet der erfolgreiche Autor und Regisseur Raúl Durán, der gegen eine lange kreative Krise ankämpft, an seinem neuen Werk – und schreibt genau jene Geschichte, die Elsas Leben erzählt. (Quelle: Verleih)
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Die Odyssee
Freitag, 7. August
16:30 Uhr
Cinema Arthouse
Nach dem Trojanischen Krieg möchte König Odysseus (Matt Damon) wieder zu seiner Familie zurückkehren. Doch der Heimweg wird schwieriger als erwartet, denn Odysseus steht ein langes Abenteuer voller Gefahren bevor (Quelle: Verleih). Ein Stoff, in dem es ums Ganze geht..
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Vaterland
Termin noch offen (Kinostart: 3. September)
Cinema Arthouse
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste. (Quelle: Verleih)
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Der Name der Rose
Dienstag, 6. Oktober
19 Uhr
Hall of Fame
Anno Domini 1327, letzte Novemberwoche, in einer reichen Benediktinerabtei an den Hängen des Apennin. Bruder William von Baskerville (Sean Connery), gelehrter Franziskaner aus England, kommt als Sonderbotschafter des Kaisers in delikater Mission: Er soll ein hochpolitisches Treffen zwischen der Ketzerei verdächtigten Minoriten und Abgesandten des Papstes organisieren. Doch bald erweist sich sein Aufenthalt in der Abtei als apokalyptische Schreckenszeit. William und sein Gehilfe Adson (Christian Slater) werden Zeugen der wundersamsten und für eine Abtei höchst befremdlichen Begebenheiten und Todesfälle. William wird vom Untersuchungsfieber gepackt: Weit mehr als der Streit zwischen Kaiser und Papst interessiert ihn die Entlarvung des Mörders und dringt dabei immer tiefer ein in die Geheimnisse der Abtei. Und er muss ich beeilen: sein ärgster Widersacher Bernardo Gui (F. Murray Abraham), ein erbarmungsloser Hexen- und Ketzerjäger, wähnt hinter den Vorfällen den Teufel am Werke und hat rasch seine Sündenböcke gefunden (Quelle: Verleih). 40 Jahre nach seiner Erstausstrahlung ein Blick auf die Kämpfe in der Kirche und Wahrheit und Macht, Armut und Reichtum.
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Island 63° 66° N
Montag, 23. November
20 Uhr
Hall of Fame
Eine bildgewaltige Filmreise auf der größten Vulkaninsel unseres Planeten. Ein Journalist hat geschrieben: „Stefan Erdmann hat aus dem Naturkunstwerk Island ein einzigartiges Film- und Musik-Erlebnis geschaffen, das die Sinne berührt. Eine Hommage an Island und unseren Planeten. Gebannt sitzt man da und lauscht den Kommentaren Erdmanns und kann kaum fassen, was auf der Leinwand zu sehen ist.“ Stefan Erdmann präsentiert seine faszinierende Live-Film-Show mit spektakulären Filmaufnahmen. Er kennt Island zweifelsohne besser als viele Isländer selbst, denn er hat die größte Vulkaninsel unseres Planeten in den letzten 15 Jahren fast 30mal bereist und in sagenhaften Momenten erlebt und gefilmt. (Quelle: Verleih)