Der Nahostkonflikt als friedensethische Herausforderung
Freitag, 23. Oktober
19 bis 21 Uhr
Friedenssaal des Rathauses
Wie lässt sich Sicherheit ethisch vertretbar erreichen, wenn Staaten unter permanentem Bedrohungsdruck stehen? Wo endet legitime Selbstverteidigung und wo beginnt unverhältnismäßige Gewalt? Welche Grenzen sind ethisch zwingend, selbst in eskalierenden Lagen?
Anhand aktueller Konflikte im Nahen Osten laden die Evangelische Friedensarbeit und die Kommission Justitia et Pax der Deutschen Bischofskonferenz ein zur Diskussion anhand aktueller Konflikte im Nahen Osten über Recht und die Zumutbarkeit staatlicher Gewalt.
Es diskutieren:
Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz
Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax
und Erzbischof von Paderborn
Landesbischof Friedrich Kramer
Friedensbeauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
und Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland
Shira Barbibay-Shaham
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Harkabi-Institut für Geheimdienstforschung.
Nach Führungspositionen im nationalen Sicherheitsapparat Israels forscht sie
zu nationaler Sicherheit, extremer Gewalt, Kriegsverbrechen und Genderfragen
im israelisch-palästinensischen Kontext
Noa Schusterman Dvir
Leitende Forscherin bei MIND Israel, Denkfabrik für nationale Sicherheit
Direktorin des Forschungsprogramms Palestinians and the Region
Seit zwei Jahrzehnten Engagement in israelisch-palästinensischen Dialoginitiativen,
um Stabilität und Wohlstand durch regionale Sicherheit zu fördern
Dr. Muriel Asseburg
Wissenschaftlerin der Stiftung Wissenschaft und Politik
mit den Schwerpunkten Nahostkonflikt, Israel, Palästina, Syrien,
deutsche, europäische und amerikanische Politik gegenüber der Region,
Sicherheit im östlichen Mittelmeer
Moderiert wird der Abend von Luisa Meyer, Redakteurin für Religion und Gesellschaft beim Deutschlandfunk. Schirmherrin ist Oberbürgermeisterin Katharina Pötter.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Wir bitten um Anmeldung bis zum 17. Oktober an unter .
Auf der Veranstaltung werden Film- und Tonaufnahmen sowie Fotos gemacht, mit deren auch späteren Verwendung Sie sich durch den Besuch der Veranstaltung einverstanden erklären.
Der Diskussionsabend ist auch per Livestream zu verfolgen: youtube.com/live/hOHBf89LJcg